Die Förderlage hat sich geändert
Die bekannten KfW-Programme für private Wallboxen (440, 441, 442) sind ausgelaufen. Für das einzelne Einfamilienhaus gibt es 2026 derzeit keinen bundesweiten KfW-Zuschuss mehr — wer damit kalkuliert hat, sollte umdenken.
Für Mehrparteienhäuser, WEGs und Unternehmen gibt es immer wieder Programme von Bund und Ländern — Konditionen und Budgets ändern sich allerdings häufig. Wir prüfen zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage, welche Förderprogramme verfügbar sind, und berücksichtigen sie im Angebot.
Was eine Wallbox kostet
Als marktübliche Orientierung kostet eine 11-kW-Wallbox als Gerät etwa 500 bis 1.200 €. Die Installation liegt je nach Leitungsweg, Absicherung und Unterverteilung bei etwa 500 bis 2.000 €.
Der größte Kostenfaktor ist selten die Box selbst, sondern die Elektroinstallation: Leitungsweg, Absicherung und gegebenenfalls eine Erweiterung der Unterverteilung. Deshalb lohnt eine Vor-Ort-Einschätzung vor jedem Angebot.
Eichrecht — wann es relevant wird
Solange Sie Ihre Wallbox am eigenen Hausanschluss für das eigene Auto nutzen, reicht der bereits geeichte Haushaltszähler. Eichrechtskonforme Messung wird erst dann Pflicht, wenn mehrere Parteien laden oder Strom an Dritte (z. B. Mieter) abgerechnet wird.
Dann muss jede Ladestation eichrechtskonform nach Mess- und Eichgesetz (MessEG) und Mess- und Eichverordnung (MessEV) messen — ein reiner MID-Zähler genügt dafür nicht — und eine eindeutige Nutzer-Authentifizierung bieten (RFID, App oder PIN). Für Mehrfamilienhäuser planen wir das von Beginn an mit ein, damit die Abrechnung später sauber läuft.
THG-Quote — die jährliche Zusatzeinnahme
Wer ein reines Elektroauto hält, kann die eingesparten CO₂-Emissionen jährlich über die THG-Quote verkaufen. Die Höhe der Prämie schwankt je nach Anbieter und Marktlage deutlich — vergleichen lohnt sich.
Das ist keine Wallbox-Förderung im engeren Sinn, senkt aber die Gesamtkosten der Elektromobilität spürbar. Den Antrag stellen Sie unkompliziert über spezialisierte Portale.
Wallbox plus Solar
Ihr volles Potenzial entfaltet die Wallbox im Verbund mit einer PV-Anlage: Über ein Lastmanagement lädt das Auto bevorzugt mit überschüssigem Solarstrom statt mit teurem Netzstrom. Wir planen Wallbox, Solar und Speicher deshalb als ein System — nicht als drei Einzelgewerke.
Persönliche Beratung statt Pauschalantwort
Jedes Dach, jeder Verbrauch und jede Förderlage ist anders. Wir schauen uns Ihr konkretes Projekt in Berlin an — kostenlos und unverbindlich.