Ratgeber
Was kostet eine Solaranlage wirklich?
Warum Pauschalpreise pro Kilowatt in die Irre führen und welche Positionen ein belastbares Angebot enthalten muss.
Veröffentlicht 2026-09-17 · Aktualisiert 2026-09-17 · Fachliche Prüfung: Fachliche Prüfung ausstehend
Warum es keinen sinnvollen Pauschalpreis gibt
Preise pro Kilowatt-Peak klingen vergleichbar, sind es aber selten. Zwei Anlagen gleicher Leistung können sich in Dachtyp, Unterkonstruktion, Kabelweg, Zählerschrank und Gerüstaufwand deutlich unterscheiden.
Belastbar wird ein Preis erst, wenn Aufmaß, Verschattung und der Zustand der Elektroinstallation bekannt sind.
Diese Positionen gehören in ein vollständiges Angebot
Module, Wechselrichter und Unterkonstruktion mit Typenbezeichnung; Montage und Gerüst; Elektroinstallation inklusive eventuell nötiger Anpassung des Zählerschranks; Netzanmeldung und Marktstammdatenregister; Inbetriebnahme und Einweisung.
Fehlt eine dieser Positionen, verschiebt sie sich meist in eine spätere Nachtragsrechnung.
Was die Wirtschaftlichkeit stärker beeinflusst als der Preis
Der Eigenverbrauchsanteil wirkt in der Regel stärker auf die Amortisation als ein Preisunterschied von wenigen Prozent. Deshalb lohnt sich die Analyse des Lastprofils vor der Entscheidung über die Anlagengröße.