Ladeinfrastruktur
Ladeinfrastruktur für Unternehmen in Berlin
Ladeinfrastruktur im Unternehmen ist in Berlin selten eine Frage einzelner Wallboxen, sondern eine Frage des Hausanschlusses. Wir planen die Wallbox am Firmenparkplatz so, dass sie mit dem vorhandenen Anschluss auskommt — über Lastmanagement statt teurer Netzverstärkung.

Der Hausanschluss ist der Engpass
Zehn Wallboxen mit je 11 kW bedeuten rechnerisch 110 kW Anschlussleistung — die kaum ein Bestandsanschluss hergibt. Dynamisches Lastmanagement verteilt die tatsächlich verfügbare Leistung auf die angeschlossenen Fahrzeuge und verhindert, dass die Hauptsicherung auslöst.
In der Praxis reicht das meist aus: Dienstwagen stehen über Stunden, nicht über Minuten. Wir rechnen vorab durch, wie viele Ladepunkte Ihr Anschluss trägt.
Abrechnung und Steuerthemen
Sobald Strom gegenüber Dritten abgerechnet wird — Mitarbeitende, Besucher, Fremdflotten — greift das Eichrecht. Wir planen dann eichrechtskonforme Ladepunkte mit signierter Messwerterfassung ein.
Für Mitarbeiterladen mit Arbeitgeberzuschuss braucht es zusätzlich eine saubere Zuordnung der Ladevorgänge. Die Backend-Anbindung richten wir so ein, dass die Auswertung ohne Handarbeit funktioniert.
Zusammenspiel mit der eigenen PV-Anlage
Wer auf dem Firmendach ohnehin Photovoltaik hat, kann den Mittagsüberschuss in die Flotte laden statt ins Netz einzuspeisen. Das hebt den Eigenverbrauch spürbar und macht die PV-Anlage wirtschaftlicher.
Technisch braucht es dafür ein Energiemanagement, das Erzeugung, Gebäudelast und Ladepunkte zusammen steuert. Das planen wir mit — auch wenn die PV-Anlage erst später kommt.
Fuhrpark in Zahlen
Umfang
5 bis 100+ Ladepunkte
Leistung je Punkt
11 oder 22 kW
Abrechnung
Eichrechtskonform für externe Nutzung
Steuerung
Dynamisches Lastmanagement